Donnerstag, 6. Dezember 2012

Ein Tag wie ein Jahr.

Es ist so bitterlich kalt. Schon seit Stunden hat es nicht mehr aufgehört zu schneien. Die Menschen haben sich die Kapuzen bis zum Kinn gezogen, rennen nach Bussen oder Bahnen und fluchen dabei über den Winter. So wirklich recht machen kann man es ihnen wohl kaum. Ich bin vollkommen durchgefroren. Meine Muskeln versuchen krampfhaft mich mit Wärme zu versorgen. Doch es bringt nichts. Der Sturm wirbelt den Schnee auf und peitscht einem diesen ins Gesicht. So richtig wohl fühle ich mich heute nicht. Ich bin verwirrt. Schaue auf die Menschen und sehne mich danach, einmal nicht nur funktionieren zu müssen. Dieser Winter gehört nicht mir. Ich wünsche mir den Sommer zurück. Meinen Sommer. 

 

3 Küsschen:

Alina Adé hat gesagt…

hier schneits seit 2 wochen ununterbrochen, jeden tag.
traumhafter text, mal wieder :3

Alina Adé hat gesagt…

wie lieb von dir :3
das finde ich aber auch total übertrieben! ich bin immer mega glücklich, wenn in meinem schuh ein weihnachtsmann steckt oder ein kleines parfüm, etc. aber mit sicherheit kein handy, laptop, geschweigedenn ein auto, würde 1. gar nich in mein schuh passen ( :D ) und 2. find eich das als nikolausgeschenk wirklich übertrieben, da gebe ich dir vollkommen recht!

& gern geschehen, ich lese deinen blog so gerne, einer meiner lieblinge!

Joana hat gesagt…

Also, jetzt schneit es bei mir auch. Höhö. Sehr. Und obwohl das ziemlich, ziemlich ungemütlich ist ne Stunde auf den Bus zu warten um dann doch zu Fuß nach Hause zu gehen, liebe ich es. Ich finde Schnee hat so etwas beruhigendes. Irgendwas zwingt die Menschen einen Gang runer zu schalten.. oder sie rasten halt aus.

Hachja. Große Liebe an Frau Holle.