Sonntag, 4. Juli 2010

Es war einmal.


Wir sind hier nicht im Märchen. Hier geht nicht alles nach Drehbuch. Hier gibt es keinen, der mal schnell die Feder schwingt und das Ende umschreibt. Zwei Seiten dazudichtet. Da sitzen weder Grimm noch Andersen und schreiben dir eine Geschichte auf den Leib. Man fällt nicht einfach so in einen Brunnen und kommt golden wieder raus. Man erschlägt keinen Drachen und bekommt als Trostpreis die Prinzessin. Man wird nicht mal schnell vergiftet, erwürgt und erwacht als neue Königin. Vielleicht kommt hier und da mal ein Prinz angeritten, der seine Müllerstochter schwängert. Aber das sind eben Märchen. Geschichten, in die Menschen fliehen, wenn sie eine bessere Welt brauchen.

6 Küsschen:

NiCOLe hat gesagt…

Wir schreiben uns unsere Märchen doch alle selbst!

Schmetterling hat gesagt…

Du hast vollkommen Recht. Man flüchtet gern in Märchenwelten, weil in diesen Werte wie Liebe, Glaube, Hoffnung, Freundschaft etc. noch etwas zählen. In der heutigen Gesellschaft dreht sich doch alles um Macht und Geld. Hast du Geld, dann hast du Macht. Hast du Geld, dann kannst du dir alle deine Träume erfüllen. Da beruhigt es mich irgendwie zu wissen, dass wenigstens in der guten alten Literatur ein Stückchen Magie bleibt. Das lässt wenigstens darauf hoffen, dass die Menschen immer wieder erinnert werden, dass es neben Geld und Macht auch noch andere wichtige Dinge gibt.
Aber man sollte auch nicht die Augen komplett verschließen vor der Realität. Denn sie ist nun mal wie sie ist und in einer gewissen Hinsicht kann man nicht nur durch Glaube und naive Märchenträumereien überleben. Es gilt seine eigene Mitte zu finden.

Liebe Grüße

Schmetterling.

Melanie und Saskia hat gesagt…

Ich liebe Disney! Man flüchtet eben gerne in die Märchenwelt, wie Schmetterling schon gesagt hat.. kann es nicht besser ausdrücken wie Sie.. wer wünscht sich sowas nicht? :)

Grüße

Sheila hat gesagt…

stimmt! aber ich komm früh morgens nicht aus dem bett also muss alles schnell gehen ;)
meine schule ist auch nicht so weit weg also :)
kein problem ich mach doch gerne mit!
xxx Sheila

Melanie und Saskia hat gesagt…

Danke, ja so können meine Freunde aus England nun endlich verstehen, was wir da so schreiben :) das freut sie total :)

Grüße

Das Mädchen. hat gesagt…

Lucia würde jetzt sagen, dass die meisten Menschen heutzutage in einem Märchen leben und unrealistische Vorstellungen vom Leben haben. (Ich weiß nicht, ob du sie kennst, aber das hat mich gerade total in sie erinnert;)). Ich denke, dass die meisten Menschen auch definitiv falsche Vorstellungen von bestimmten Dingen haben, Vorstellungen, die von Märchen und Walt Disney transportiert werden. Es gibt heutzutage keine Märchenprinzen, und es gab sie auch noch nie. Aber ich denke man sollte dieses Denken nicht ganz verteufeln, weil Träumereien und Märchen einen über den tristen Alltag hinweghelfen können. Man kann sich in sie verkriechen, wenn einem alles über den Kopf wächst und meistens kommt man dann mit klaren Kopf und reineren Herzen wieder zurück und kann sich vielleicht leichter seiner realen Probleme annehemen.
Märchen und Träumereien können wunderschön sein, aber man sollte sie definitv von der Realität trennen.

Ich sehe grade Schmetterling hat fast das selbe geschrieben. Wie recht sie damit hat.
Auf deinen Kommentar antworte ich dir morgen, meine freie Zeit lässt momentan leider sehr zu wünschen übrig ;)
Liebe Grüße!