Freitag, 28. Oktober 2011

MEDIENGEIL.

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"Wir denken nicht - wir Googlen." Dieser Satz in dieser Werbung hatte mich von Anfang an begeistert. Denn es ist leider so. Zwei Eier für den Kuchen oder doch lieber drei? Ein s oder doch lieber zwei s an das Wort? Ich persönlich Google alles. Selbst mein Weg, den ich durch unbekannte Stadtgebiete beschreiten muss, wird per Google-Street-View vorbestimmt. Aber warum sollte man uns das verübeln. Wir sind die Mediengesellschaft. Ich bin ein Mensch, der sehr stark im Internet vertreten ist. Was hier und da zwar etwas aneckt. Denn laut Facebook ist mein Lebenslauf sehr gut bestimmbar und meine Orte, an denen ich mich aufhalte ebenfalls. Aber ich wollte diesen Text auf ein ganz anderes Thema fixieren. Es gibt da diesen neuen Trend. Facebook-Freunde-Aussortieren. Damals hatte mich das geschockt. Denn wer bitte kann schon seine Freunde aussortieren? Unsere Gesellschaft ist da etwas hart geworden. Aber richtig geschockt war ich, als ich mich dabei selbst erwischte. Aussortieren. Runter auf 200 kommen. Oft verstand ich nicht wieso manch ältere Leute darüber den Kopf schütteln - bis ich es selbst tat.

13 Küsschen:

B. hat gesagt…

Das mit Google mach ich auch die ganze Zeit, sei es nur um zu gucken wie ein Wort geschrieben wird.
Aber wenn man die Möglichkeit hat, ist man verführt..
Der Satz "Wir denken nicht - wir Googlen." ist echt schrecklich.

Aber ich finde deine Ausdrucksweise gut :))

Michelle. hat gesagt…

Ohh jaa das stimmt! (':
Und du hast einen tollen Blog ;p
Liebe Grüße c;

Merla hat gesagt…

Also in facebook hab ich eh nur die Leute die ich kenn und ich kann ohne Internet leben. Aber mit, ist es leichter. Und macht teilweise mehr Spaß.

JennyKey hat gesagt…

Ich habe auch schon mal aussortiert. Als ich neu bei FB war habe ich damals jeden angenommen der mich adden wollte,und irgendwann habe ich dann malo meine Listedurchgeguckt und festgestellt das ich mit den meisten garnichts am Hut habe...also raus.

Meine ECHTEN Freunde bleiben aber,ohne zweifel.

LG Jen

Julez hat gesagt…

Wieso sollte man es nicht machen, das aussortieren? Habe das schon mal gemacht, von über 300 auf 150 und es befreit ungemein. So sieht man wer einem wirklich wichtig ist, finde ich. Man überlegt sich bei jedem genau was man mit dem zu tun hat und ob diese Person wirklich alles über einem bei Facebook lesen soll. Bin immer noch beim aussortieren dabei. Ich kann es nicht ab wenn jemand über 1000 Freunde hat. Mit so vielen ist man niemals wirklich befreundet.
Meine wirklichen Freunde sind mir sehr wichtig. Und Facebook ist da um mit ihnen zu kommunizieren. Deshalb bin ich froh eine Aussortiererin zu sein ;)

Ruth hat gesagt…

ich hab auch alle "freunde" rausgenommen, die ich nicht wirklich gut kenne und nach dem kriterium gelöscht wird der, dem ich wenn ich ihn auf der straße tref nicht hallo sagen würde, obwohl ich weiß wer er/sie ist!

Hélène hat gesagt…

die werbung ist wirklich war. ich persönlich bin nicht auf facebook, weil es mir 1) zu unsicher ist und 2) mir das alles zu viel werden würde. die hat mein foto nicht geliket und mein status wurde aber 15x geliket. die nimmt meine freundschaftsanfrage nicht an und ihr neues album ist richtig hässlich. manchmal ist das echt so kindergarten, auch wenn's praktisch ist um mit seinen freunden zu chatten. das mit dem freunde aussortieren kannt ich gar nicht :o find' ich aber doch heftig!

leandra hat gesagt…

ich habe mir von anfang an gesagt, dass nur die Personen, die ich im echten Leben als "Gute Freunde" bezeichnen würde, auch meine "Facebook-Freunde" sein sollen.

Ich hab schonmal gegooglet wie ein Ei gekocht wird. ;)

leandra hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Lina ▲ hat gesagt…

haha das bild ist mega gut :D

Lala hat gesagt…

Du hast es haargenau zusammengefasst. Außerdem finde ich dieses Freunde aussortieren/Freunde/Likes-Geil sein auf facebook schon etwas pervers...

Annicea hat gesagt…

Was mich verwirrt, ist, dass alle Menschen so fixiert auf das Internet, auf Facebook sind. Siehe Beispiel: "Hey, du bist cool. Hast du Facebook?" Es wird nicht mehr nach einer Handynummer gefragt, sondern nach Facebook. In Ordnung, es kann daran liegen, dass Facebook nichts kostet, im Gegensatz zu einer SMS - aber wo bleibt die Ritterlichkeit? :D

Tom hat gesagt…

den spruch hab ich auch ewig im kopf gehabt seit ich die werbung gesehen habe! :o