Donnerstag, 3. November 2011

Kopf durch die Wand.

Es ist wieder einer dierser Tage, die man einfach mal getrost aus dem Kalender streichen könnte. Einer dieser Tage, die es einfach nicht geben sollte. Schon beim aufwachen fühlte ich mich nicht wohl. Am liebsten hätte ich mich tief unter meiner Decke verkrochen und die Welt ein Stück mehr vergessen. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass einen alles einholt, wenn man zu langsam rennt. Es ist absolut nicht fair, dass nach einem Hoch unbedingt ein Tief kommen muss. Aber was bitte ist schon fair. Heute war nicht alles vollkommen. Vielleicht ein bisschen zu sehr mit Schmerz verbunden. Immerwieder drängen sich diese Fragen in meinen Kopf. Und heute waren sie besonders schwer zu ertragen. Kalt war mir. Elendig kalt. Ich zitterte schon beim kleinsten Windhauch. Und dabei trug ich unter meinem Wintermantel schon mehrere Shirts. Ich wusste nicht, wieso mir kalt war. Aber im Zug fühlte sich der Sonnenschein, welcher durch die Scheibe auf mich einschlug, wirklich schön an. Und ich schloss die Augen. Dachte an ein Wort. An einen Namen. An einen Tag. Ich dachte an so vieles. Daran, dass ich sprechen will, aber nicht kann. Daran, dass ich nicht weiß aber wissen will. Und trotzdem war es mein Tag. Irgendwie. Verwunderlich.

9 Küsschen:

Lina ▲ hat gesagt…

der fett gedruckte spruch ist mehr als wahr.

Lalelu Lila Kuh hat gesagt…

Ich würde gerade gern so etwas schreiben wie "Ich liebe dich", was natürlich total überschwänglich & übertrieben wäre, wahrscheinlich gar gefährlich, weil... na ja, weil man mit diesen Worten nicht wahllos um sich wirft.
Gestern abend hab ich geschrieben "Niemand mehr da, in dessen Armen man den Kopf vergraben kann." Heut wurde ich wach & das Gefühl war noch immer da. Und dann les ich deine Blogs & denke "Gott sei Dank, ich bin nicht die einzige, die sich so den Kopf & das Herz zerbricht." & das beruhigt mich unheimlich. Heut war ein wenig guter Tag. Ich erinnere mich auch an die Sonne am Bahnhof. Schön war das. Und trotzdem, als ich heut nachmittag im Bett lag, um mich zu verstecken, da ging es nicht. Da drosch das Leben mit aller Mühe auf mich ein. Und ich war allein & es war so unfassbar unerträglich allein zu sein & gar nicht zu wissen, wen oder was man haben muss, damit dieses Gefühl nur nachlässt. Ohje sorri, ich musste mir gerade iwie scheinbar was von der Seele schreiben. Vielleicht hätte ich erst bloggen sollen. :D Sorri!

Ruth hat gesagt…

ich mag deine art zu schreiebn furchtbar gern!

B. hat gesagt…

Du schreibst so gut und auch echt wahr.. der fette Satz gefällt mir besonders gut :)

Faith hat gesagt…

der fett gedruckte satz ist so wahr ...

Sonnenkind hat gesagt…

Du bist glaube ich der einzige Mensch, der es schafft Gedanken so treffend in Worte zu fassen. Wie wahr das alles ist..

Lala hat gesagt…

Fett gedruckt : Jeder muss es kennen, weil es wahr ist.

Merla hat gesagt…

Das Schlimme ist, nach einem Hoch, kann es durchaus noch höher gehen! Aber der Fall der dann kommt... der ist tiefer als tief...

Adrian Oe hat gesagt…

Hi Tom,

dass viele deinen Blog mögen, unter anderem auch ich, weißt du wahrscheinlich bereits.

Dafür gibt es einen BLOGAWARD. Normalerweise bin ich von diesen sonst sehr fraglichen Awards kein Fan, aber die Regel ist es ja, einen weiterzugeben. Habe das bei mir ein bisschen umgeändert. Ich stehe nicht so auf dieses "Hauptsache viele Klicks,.."-Gehabe.

Schauste einfach mal kurz vorbei :)

Gruß aus Heidelberg, Adrian.

http://adrian-oe.blogspot.com/